Das größte Missverständnis beim Storytelling
Eines der größten Missverständnisse beim Storytelling habe ich jahrelang selbst gehabt — und lange daran geknabbert, bis ich endlich die Lösung hatte. Ich musste meine Perspektive verändern…
Ich war früher richtig frustriert, weil da immer dieses nagende Gefühl war: egal, was ich alles erzähle, meine Zielgruppe versteht nicht genau, was mein Angebot ist. Und vor allem: warum es helfen kann! Das war, als ich noch mein Unternehmen Schwarzseher Filmproduktion hatte.
Aber dann ist mir aufgefallen, dass meine Werbefilm-Kunden dasselbe Problem hatten. Sie wollten mich immer davon überzeugen, dass wir gaaaanz viele Informationen erzählen müssen, um bloß von allen verstanden zu werden. Das fühlte sich zwar falsch an - aber ich hatte leider auch keine gute andere Lösung. Also setzte ich es so um, wie es verlangt wurde — aber mit Magengrummeln.
Wie könnten wir die Zielgruppe wirklich-wirklich erreichen?
Ich habe deshalb viele Jahre lang für mich daran getüftelt, wie es klappen könnte, dass meine Kunden ihre Zielgruppe wirklich erreichen. Einige Filme hatten dabei nur wenige hundert Abrufe, andere aber Millionen. Das machte aber natürlich neugierig. Mir fiel auf: Die erfolgreichen waren immer die, wo wir die Zeit bekamen, uns mit einer ganz entscheidenden Sache zu beschäftigen…
Und da fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen: meine Kunden immer nur von sich selbst gesprochen! Sie wollten unbedingt ganz viel von sich erzählen, in der Hoffnung, dass IRGENDWAS davon verstanden wird. Aber sie hatten gar kein Verständnis von ihrer Zielgruppe. Von der Situation, in der sie sich befand. Und immer, wenn wir die Zeit bekamen, uns intensiv mit der Zielgruppe und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen, feierten wir die Erfolge.
Entscheidend ist, für wen du die Geschichte erzählst
Das haben wir fortan anners gemacht. Wir haben keinen Auftrag mehr angenommen, bei dem wir nicht die Zielgruppenperspektive kennenlernen durften. In Workshops haben wir zusammen die Geschichte der Zielgruppe nachvollzogen. Wie war ihr Leben, bevor sie die Lösung meiner Kunden ausprobiert haben? Wie danach?
Und da hatte ich plötzlich den Schlüssel für gutes Storytelling in der Hand!
So viele Menschen da draußen denken nämlich:
⚡️ »Ich muss mir endlich eine gute Geschichte ausdenken, sonst versteht mich keiner.«
⚡️ »Ich muss endlich eine tolle Geschichte über mich selbst erzählen können, sonst werde ich niemanden überzeugen.«
Finde die richtige Geschichte
Was ich aber über die vielen wins und fails mit unseren Werbefilme gelernt habe, ist: Du musst dir weder eine Geschichte ausdenken, noch musst du eine tolle Geschichte über dich selbst erzählen können. Du musst nur die richtige Geschichte FINDEN!
Sie ist nämlich längst da. Du musst dafür nur deine Perspektive verändern und an der richtigen Stelle suchen. Nicht mehr auf dich schauen, sondern auf die Menschen, für die du mit deiner Lösung eine positive Veränderung in ihr Leben bringst.
Lerne deshalb, das Alltagsdrama deiner Zielgruppe zu verstehen:
❓Wie war es vorher? #Probleme #Sehnsüchte #Ängste #Blockaden
❓Was hat deine Lösung positiv verändert?#Learnings #Entwicklung
❓Und wie ist es deshalb nachher? #Ressourcen #Veränderung #Gefühle
Und dann erzähle fortan diese #Veränderungsgeschichte. Denn jede gute Geschichte handelt von einer Veränderung! Du wirst sehen: du wirst nicht nur verstanden, sondern etwas noch viel schöneres passiert: deine Zielgruppe fühlt sich verstanden.
Bewege deine Zielgruppe dazu, etwas zu verändern
Und dafür musst du nichts erfinden, was sich cringe oder verkäuferisch anfühlt. Du kannst einfach ganz aufrichtig diese echte, schöne Story von einer Veränderung erzählen, die du möglich gemacht hast.
Ich glaube fest daran, dass wir alle inspirierende Geschichten brauchen, die uns motivieren, etwas anzupacken und zu verändern. Jetzt weißt du, wie du so eine Geschichte erzählen kannst...
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